Bundesregierung erhöht Zuschüsse für Solarheizungen um 20 Prozent

 

Staatliche Zuschüsse für den Einbau neuer Solarwärmeanlagen steigen im Falle einer Heizungsmodernisierung ab Anfang 2016 um 20 Prozent / Branche begrüßt neuen Solarbonus.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, ab Anfang 2016 die Zuschüsse zum Einbau von Solarheizungen deutlich zu erhöhen. Nach dem jüngst von der Bundesregierung verabschiedeten "Anreizprogramm Energieeffizienz" werden die Fördersätze für den Austausch veralteter Heizungen um 20 Prozent erhöht, wenn dabei Solartechnik zum Einsatz kommt.

Dazu erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.: "Der Umstieg auf Solarwärme war noch nie so attraktiv. Eigenheimbesitzer sind gut beraten, veraltete Heizungen 2016 zu erneuern und dafür die "Abwrackprämie" beim Bundesamt für Wirtschaft zu beantragen. Das macht sich für das Klima und den Geldbeutel gleichermaßen bezahlt."

Im Regelfall dürfte Eigenheimbesitzern für die solare Heizungsmodernisierung künftig ein Zuschuss in Höhe von mindestens 3.600 Euro winken. Vorraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung ist, dass der Inbetriebnahmezeitpunkt der neuen Solarheizung nach dem 1. Januar 2016 liegt.

Hintergrund

(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. 2015)

   

 

30% Zuschuss bei Heizungsoptimierung

 

Jedes Jahr werden bereits jetzt 1 Millionen Pumpen ausgetauscht. Mit der neuen Förderung ab dem 01.08.2016 soll jährlich eine weitere Millionen dazukommen. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage. 30 Prozent der Ausgaben werden dem Hausbesitzer erstattet.

Mit bis zu 30 Prozent bezuschusst der Staat den Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen. Auch bei der Optimierung der Heizungsanlage durch den hydraulischen Abgleich und beim Austausch veralteter Regelungstechnik, also zum Beispiel der Thermostatventile, winkt dem Hausbesitzer eine Kostenerstattung von 30 Prozent. Energiesparende Technologien, wie moderne Pufferspeicher oder Strangventile, sowie intelligente Regelungen und die optimale Einstellung des Heizkessels werden zu gleichen Bedingungen gefördert.

Das wird gefördert:

Der Austausch von Pumpen

Jeder Haushalt hat mindestens zwei Pumpen: Eine Warmwasserzirkulationspumpe für Trinkwasser (also auch für die warme Dusche) und eine Umwälzpumpe, die das warme Wasser aus dem Heizkessel in die Heizkörper im ganzen Haus transportiert. Je nach Größe des Hauses gibt es bis zu vier Umwälzpumpen. Der Austausch beider Pumpenarten wird gefördert - also bis zu fünf Pumpen pro Haushalt. Das BAFA erstattet 30 Prozent der auf der Rechnung für den Pumpenaustausch aufgeführten Kosten.

Kunde stellt Förderantrag

Der Förderantrag erfolgt in zwei Schritten: Zunächst registriert sich der Endkunde bereits vor Maßnahmenbeginn auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dort erhält er eine Vorgangsnummer. Nach der Umsetzung der Maßnahmen kann auf dem BAFA Portal ein Antragsformular ausgefüllt werden, das anschließend mit den notwendigen Unterlagen an das BAFA geschickt wird - eine Kopie der Rechnung ist dafür ausreichend. Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten: Bei einem Pumpenaustausch muss die neue Pumpe beim BAFA als förderfähig gelistet sein.

Zudem darf die gestellte Rechnung nur die förderfähigen Maßnahmen beinhalten.


Die VdZ zeigt anhand eines Rechenbeispiels warum sich die Förderung für den Einzelnen lohnt.


Kosten Einbau neue Pumpe

350 Euro

Rückerstattung 30%                                       -

105 Euro

Investitionskosten gesamt                              =

245 Euro

Ersparnis pro Jahr bei alter 90 Watt Pumpe

120 Euro

 

Der Austausch einer Pumpe amortisiert sich in nur zwei Jahren

(Quelle: Hermann Bach GmbH Co.KG Sachsen-Anhalt, 29.07.2016)


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